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LEXIKON |
Baden
Im Süden Deutschlands wachsen hervorragende Gewächse die von vielen Sonnenstunden verwöhnt werden.
Jeder Weinliebhaber weiß die großartigen Weine mit ihrer Sortenvielfalt zu schätzen.
Inzwischen haben die badischer Winzer neben ihren typischen Weißweinen bis zu 50% ihrer Rebflächen mit Rotwein ausgebaut. Diese Entscheidung wurde durch die klimatischen Voraussetzungen und die hohe Nachfrage an exklusiven Rotweinen begünstigt.
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Rebsorten in Baden
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Das Elsass
Ein Weinbaugebiet mit Jahrhunderte langer Erfahrung und großen Weinen das die Weinwelt mit Qualitätspolitik und kontrollierten Herkunftsbezeichnungen überzeugen.
Die Weine im Elsaß beziehen ihre Namen in erster Linie über die Rebsorte nicht über die Böden, von denen sie stammen. Zweifellos trägt dieser originelle Umstand zu ihrer großen Beliebtheit bei.
Für jeden Weinfreund sind die elsässischen Weine ein ganz besonderer Genuss. Sie überzeugen durch ihre typisch fruchtigen Nuancen die an alle Sinneseindrücke appellieren.
In den hohen schlanken Flaschen folgt eine Gaumenfreude der nächste.
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Rebsorten im Elsass
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Von A-Z
A wie AUSLESE
Qualitätsweine mit Prädikat dürfen nur aus einer Rebsorte gekeltert sein.
Das Prädikat „Auslese“ bekommt ein Wein mit mindestens 95° Öchsle.
B wie BARRIQUE
Im Französischen bedeutet barrique ursprünglich Fass. Dann wurde der Begriff auf das gebräuchliche Fassmaß eingeschränkt, das in der Regel ein Volumen von 255 Litern fasst. Mitunter wir auch der darin hergestellt Barriquewein verkürzt als „Barrique“ bezeichnet.
C wie CHARDONNAY
Der Chardonnay, eine weiße Rebsorte mit hohem Qualitätspotential ,wird auch Edelrebe genannt .Der Chardonnay ist mit den Burgundersorten eng verwandt und beim sortenreinen Ausbau wie auch in vielen Cuvees hervorragend bewertet.
D wie DEKANTIEREN
Dekantieren kommt aus dem Französischen und bezeichnet den Prozess der Abtrennung ungelöste Stoffe aus einem Flüssigkeitsgemisch
E wie ELDEFÄULE
Edelfaule Trauben sind von der „Grauschimmelfäule ( Botrytis cinerea ) befallen.
Durch diesen Pilz wird die Beerenhaut durchlässig und trocknet aus, sodass die verbleibenden Trauben nahezu wie Rosinen am Rebstock hängen. Sie haben dann eine sehr hohe Konzentration an reinem Traubenzucker.
F wie FROEHN
Auf einer Bergkuppe aus kalkhaltigem Sandstein ,in 270-300 Meter Höhe östlich von Riquwihr im Elsaß gelegen erstreckt sich die Lage Froehn. Die Weine des Froehn zeichnen sich durch ihre Fruchtigkeit und ihre Fülle aus.
G wie GRAND CRU
„Großes Gewächs“ bedeutet diese Bezeichnung und ist eine Weinklassifizierung in Frankreich. In Bordelais heißt die Bezeichnung Grand Cru Classé und ist auf ein bestimmtes Château bezogen.
H wie HAGENSCHLAUF
Eine Lage östlich von Riquewihr auf der der Riesling König ist.
Hagenschlauf ist auch eine der 3 Lagen der Appellation Alsace „Terroisrs Remarquables“.
J wie Jahrgang
Der Jahrgang sollte bei hochklassigen Weinen auf dem Hauptetikett oder der „Halsschleife“ angegeben sein. Manchmal ist der Jahrgang auch auf dem Rückenetikett zu finden.
K wie KLIMA
Das Klima spielt eine wichtige Rolle im Weinbau. Vor allem im ökologischen Weinbau ist der Niederschlag für die Begrünung der Rebberge eine entscheidender Faktor Dies hängt damit zusammen, das in Trockenperioden die Niederschlagsmenge nicht ausreicht, was durch die Begrünung noch potenziert wird und ein extremer “Trockenstress“ entstehen kann.
M wie MOSTGEWICHT
Das Mostgewicht wird mit einer Mostwaage gemessen und in Grad Öchsle angegeben. Es basiert auf der Dichte des Mostes und misst wie viele Anteile an gelösten Stoffen ( mehrheitlich Zucker) im Traubenmost sind.
N wie NOUVEAU
Nouveau wird in Frankreich der Wein der letzten Ernte bezeichnet.
Ö wie ÖKOLOGISCH
Durch ausschließlich organische Düngung und die intensive, vielfältige Begrünung wird die Bodenfruchtbarkeit ganz natürlich gefördert.
Der absolute Verzicht auf Herbizid bildet die Säule des ökologischen Weinbaus.
P wie PINOT BLANC
Er repräsentiert die gute Mitte der elsässischen Weine. Ein frischer, sanfter Wein für alle Gelegenheiten.
Der Pinot Blanc (Weißburgunder) überzeugt durch seinen feinfruchtigen Geschmack der an Zitronenmelisse
und rosa Grapefruit erinnert.
Q wie QUALITÄTWEIN
In Deutschland darf ein Wein nur dann als Qualitätswein bezeichnet werden, wenn ihm auf Antrag eine Amtliche Prüfungsnummer (AP-Nr.) zugestellt worden ist. Dafür muss der Wein bestimmt Voraussetzungen erfüllen.
R wie RIESLING
Der Riesling genießt als „König der Weißweine“ Weltruf.
Er zeigt sich rassig mit feinfruchtiger Säure und eleganter Blume.
Eine funkelnde Kostbarkeit die in keinem Weinkeller fehlen sollte.
S wie SILVANER
Ein besonders frischer, leichter Wein mit verhaltener Fruchtigkeit.
Er ist milde und gut bekömmlich und ein beliebter Begleiter zu gutem Essen.
T wie TROCKENBEERENAUSLESE
Um eine Trockenbeerenauslese keltern zu können müssen die Trauben im Herbst eldefaul sein und durch den Pilz Botrytis cinerea , rosinenähnlich „ausgetrocknet“ sein. Die Zuckerkonzentration ist dann ernorm hoch. Die Beeren werden von Hand gelesen und haben ein Mostgewicht von 150 bis 154°Öchsle.
V wie VIN D’ALSACE
Die Weine des Elsaß unterliegen strengen Qualitätskontrollen.
Das Comité Regional d’Experts des Vins d’Alsace ( Regionalausschuss der Fachleute für Elsässische Weine) wachen über Qualität und die Herkunftsbezeichnungen.
W wie WEINSTEIN
Wein wird unter anderem dekantiert, um Weinstein vom Wein zu trennen.
Weinstein ist geschmacksneutral und fühlt sich im Mund an wie Sand. Das Vorhandensein von Weinstein ist weder ein Fehler des Wein noch eine Qualitätsminderung des Rebensafts. Es ist lediglich ein Hinweis darauf, dass beim Weinausbau nicht oder nur unzureichend chemisch (durch Meta-Weinsäure) oder physikalisch (durch Kälte) stabilisiert wurde.
Z wie ZUSAMMENSTELLUNG
Werden mehrere Weine „gleichen Ursprungs“ zu einen Cuvée zusammengeführt- gemischt- ist es die Kunst des Winzers eine harmonische Komposition zu kreieren.
Das hat nichts mit Verschneiden oder Panschen zu tun.
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